Kindergarten "Oase"

Projekte und Programme

Projekt: Gesund aufwachsen in Gladbeck - Ich geh zur U- und Du?

In der Oase nehmen wir im Projekt Gesundheit von Ende April bis Mitte Mai ganz besonders die Zahngesundheit in den Blick mit dem Ziel, die Kinder altersgerecht zum Zähneputzen und zur gesunden Ernährung zu motivieren. Schließlich ist es wichtig, dass die Kinder schon früh lernen, was den Zähnen gut tut, wie die Zähne gepflegt und geputzt werden, welche Lebensmittel die Zähne angreifen.

Im Laufe der nächsten Wochen werden die Oase - Kinder in kleinen Projektgruppen auf unterschiedlichsten Wegen mehr über ihre Zähne und deren Pflege erfahren. Dies wird anknüpfen an die tägliche Zahnpflege im Kindergarten, denn was in frühen Kindertagen zur Routine wird, nehmen die Mädchen und Jungen mit, und das vielleicht bis ins hohe Alter.

Den Abschluss (der Termin wird noch bekannt gegeben) bildet ein Tag der offenen Tür, an dem die Kinder ihren Eltern ihre Projektarbeit zum Thema "Zahngesundheit" vorstellen werden; denn grundsätzlich tragen die Eltern die Verantwortung für die Zahngesundheit ihres Kindes; in der Einrichtung wollen wir die Eltern darin unterstützend begleiten.

Projekt: "Weißt du, wer ich bin?"

Am Donnerstag, den 09.02.06 fand die Auftaktveranstaltung zum Projekt im Generalvikariat in Essen statt.
Das Team der Kita "Oase" war durch Herrn Meißner eingeladen worden, in der AG Kindergarten Teilaspekte der interkulturellen Arbeit vorzustellen.
Frau Schniering, Leiterin der "Oase", fasste die Erfahrungen aus der 9jährigen Arbeit in der Kita zusammen.
Frau Colak, ehemalige Mutter und jetzige Mitarbeiterin im Rucksackprojekt, gab Einblicke in die interkulturelle Elternarbeit aus Sicht der Migranten.
Frau Lipka stellte anhand praktischer Beispiele die interreligöse Arbeit in der "Oase" vor.
Die Beiträge stießen auf durchweg positive Resonanz und führten zu einem lebendigen Austausch von Erfahrungen in den verschiedenen Einrichtungen.

Grundlagen zur interkulturellen und -religiösen Arbeit

Wenn ich weiß, wer ich bin und wo meine Stärken, Schwächen und Werte liegen, macht mich das stark genug, angemessen mit Kritik, Fragen und Anfeindungen umzugehen.

Das Rucksackprogramm

Ein Baustein zur Integration und zum Abbau der Fremdheit ist das Rucksackprogramm.
Dieses Sprachprogramm, dass die Muttersprache stärken soll, wird bei uns in abgewandelter Form durchgeführt. Wir erarbeiten Themen zum Teil zweisprachig und ergänzen die vorgegebenen Themen z.B. durch:

Der Morgen beginnt mit einem Resümee der vergangenen Woche. Die türkischen Mütter berichten auf Deutsch oder Türkisch, was sie mit ihren Kindern erarbeitet haben und welche ungeplanten Aktivitäten sie bezüglich der Sprache in bzw. mit der Familie durchführen konnten. Dies wird auch schriftlich festgehalten und fließt in den jeweiligen Entwicklungsbericht des Kindes mit ein.
Danach erhalten die Mütter Arbeitsanweisungen für die kommende Woche in ihrer Muttersprache. Die Kindergartenleitung gibt ergänzende Hinweise, die von Frau Colak übersetzt werden. Außerdem erhalte die Eltern Liedtexte der Lieder, die zur Zeit mit den Kindern in den Gruppen gesungen werden, so dass Eltern und Kinder auch zu Hause singen können.
Anschließend findet sich Zeit für allgemeine Themen, Kindergartenbelange, Fragen etc.. Nach ca. 2 Stunden schließt sich das gemeinsame Frühstück an, das von allen genossen wird.

Entstanden ist die Gruppe 1999 nach einer Vorstellung des Programms durch die RAA und das Jugendamt. Leiterin der Gruppe sind seit dieser Zeit eine zweisprachige ehemalige Kindergartenmutter, die 2 Jahre lang ehrenamtlich tätig war, und die Kindergartenleitung. Seit 2003 finanziert das kath. Bildungswerk diese Honorarstelle.
Zur Zeit können wir auf Grund einer Geldzuweisung über den Fond "Soziale Stadt" das Sprachprogramm mit Hilfe einer Honorarkraft intensiv mit den Kindern in der deutschen Sprache durchführen.

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